STORCHI | Bulls-Cup

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Eigentlich war er gar nicht geplant für dieses Jahr, der Bulls-Cup. Bedeutet es doch immer relativ viel Aufwand zu einem geringeren Nutzen. Gerade wenn die Rennen von weniger gutem Wetter begleitet werden. Doch irgendwie ließ ich mich von Teamkollege Dennis, breitschlagen und habe mich für die Serie gemeldet. Ob ich es nun bereue oder nicht ??? Nun ja, sagen wir mal Ja und Nein … Aber eines nach dem anderen.

Zum ersten Rennen in Kottenheim konnte ich nicht antreten da ich zur Startzeit schon im Flieger nach Alicante saß und schon fast spanischen Boden unter mir hatte. So genoss ich zweistellige Plusgrade in der Sonne Spaniens und ließ mir ein feines Windchen um die Nase wehen. Die Km sammelten sich, auch wenn ich dieses Jahr das Beisammensein mit den Teamkollegen er abseits des Training genoss und viele Km mit Teamkollege Sepp allein fuhr und unseren Plan voll durchziehen konnten.

Wieder aus Spanien zurück war der Start in Adenau nicht mehr weit und ich startete zum zweiten Lauf der Serie. Oberste Priorität war das wieder reinkommen in die Rennen und vor allem das neue Rad, mein Fully das Scott Spark RC mal unter Rennbedingungen testen. Trotz des Regens an den Vortagen und der schlammigen Strecke lief es besser als erwartet. Platz 6 Gesamt und gar Platz 3 der Cup-Fahrer, stimmten mich sehr zufrieden.

Der dritte und vierte Lauf passen eigentlich ganz gut in eine Schublade! Es lief ehr bescheiden als recht, zu viel Schlamm, zu wenig Höhenmeter, zu viel Fahrtechnik für mich. In den Sektionen wo man mal “Gas” geben konnte lief es ganz gut und ich merke, so schlecht kann die Form nicht sein, doch in Schlamm und Fahrtechnik wieder alles mehr als verschenkt. Es reihten sich Fehler an Fehler, einzig Defekte blieben mir erspart und Stürze konnte ich auch vermeiden. Das ich mit jedem Meter, mit dem Fully immer besser zu Recht komme war die Freude an der einen Seite, der Ärger über mich selber die andere. So stand an beiden Tagen jeweils Gesamtplatz 16 auf der Liste. Machte dann in der Endabrechnung Gesamtplatz 7 der Serie.

Ich sage mir immer wieder, die Cross Country – Freaks fahren da vorn ihr Ding und ich mache das Beste daraus und ärgere mich nicht weiter über das Ergebnis und nehme es als Trainingsreiz im roten Bereich und Fahrtechnik mit, doch als Rennfahrer wurmt es einen schon und packt einem an der Ehre.

Hinzu kommt ja, das solche Rennen nicht nach der Zieldurchfahrt beendet sind. Mindestens zwei Durchgänge der Klamotten in der Waschmaschine über endloses Rad putzen und Auto wieder säubern, wartet da immer noch eine menge Arbeit auf einen. Dafür das man sich von vornherein bewusst ist, das es zu keinem top Resultat reicht, ne menge Aufwand … Aber man lernt das Material unter Wettkampf halt am Besten kennen, merkt schneller wo es zwickt und zwackt, was noch optimiert werden kann. Um dann bei den ersten Marathons möglichst perfekt vorbereitet am Start stehen zu können.

Auf jeden Fall gilt auch ein großer Dank an meinen Teamkollegen Dennis, welcher sich immer nach den Rennen um mich und vor allem das Bike gekümmert hat.

Nun werde ich die Finger von Cross Country wieder lassen und mich auf meine Disziplin Marathon konzentrieren, denn es ist endlich so weit und es finden sich erste Veranstaltungen in den Rennkalender der Rennverbände.

Ihr werdet also bald wieder von mir hören bzw. lesen können!

Liebe Grüße,
euer Storchi

Autor: Achim

MTB-Club Beinhart

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