Doppel-Guide-Ausflug am Samstag

Nachdem die Wettervorhersage für Sonntag eher miese Aussichten parat und die beste Ehefrau von allen anderweitig zu tun hatte, entschloss ich mich dazu, mal wieder am traditionellen Biketreff-Samstag zu einzuchecken.
Da für den Treff in der Rheingau-Straße kein Termin angesetzt war, blieb nur Teilnahme bei der vermeintlich “schnellen Truppe” mit Guide Michael.

Eines vorweg schon mal: Das mit der schnellen Truppe ist sicher ein Vorurteil, es wurde zwar zwischenzeitlich auch mal etwas flotter gefahren, die Gruppe (ca. 12 Personen) blieb fast immer gut zusammen, auch wenn unterschiedliches Leistungsvermögen aufeinandertraf. Ansonsten wurde ohne zu Murren auch gewartet, die Stimmung war immer gut, es wurde viel gelacht.

Mit Hilfe von Michael und Achim und unter “Zuhilfenahme” kreativer Streckenwahl (neudeutsch: fuzzy-logic) kam eine nette Runde zusammen, die uns in stetigen Wechsel von Bergauf und Bergab, einmal über den Grauen Stein, die Hohe Wurzel und Taunus Wunderland zurück zum Startpunkt im Schiersteiner Hafen führte. Es waren zwar allseits bekannte Wege und Trails (gibts in unserem Hausrevier noch weiße Flecken auf der Landkarte?), sie waren aber mal wieder anders miteinander kombiniert und machten so die Sache rund (im wahrsten Sinne des Wortes).

Mir gefielen besonders die lange Auffahrt zur Hohen Wurzel (vom Schläfers Kopf kommend) sowie die diversen Trailabfahrten sehr gut.

Für mich gab es obendrauf, sozusagen als Sahnehäubchen, auch noch eine Schrecksekunde während einer schnellen Abfahrt dazu: Ich war ein wenig zu dicht aufgefahren, nachdem meine Vorderfrau mutig Gas gab. Als sie urplötzlich und unerwartet in die “Eisen” ging, um ein Hindernis zu entschärfen, war ich so verblüfft, dass ich mich vor Schreck heftig verbremste und fast in der Botanik gelandet wäre. Wie genau ich den Sturz verhindert habe, kann ich nicht sagen, es stand aber auf Messers Schneide 🙂

Ansonsten fuhren mal Michael und mal Achim als Guide voran, sie ergänzten sich ausgezeichnet und waren sich zu keiner Zeit uneins, was die Streckenführung anbelangte.

Die drei glimpflich abgelaufenen Stürze fallen allesamt unter die Kategorie “nicht aufgepasst” bzw. mangelnde Fahrtechnik (gell Volker) 😉 und führten nur in einem Fall zu einen kleinen Verlust von ein wenig Tapete.

Daher gibt es von mir für diese Runde 5 Tropfen Kettenöl (von 5 möglichen) für die Streckenwahl und 5 Tropfen (von 5 möglichen) für das Guiden und die homogene Gruppe.

CU

Jürgen

Autor: Ripman

Rechts-Links-Verwechsler

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